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    Unsere Herausforderungen

Lässt die Welt zu, dass die kommunistische Partei Chinas der Kunst Vorschriften macht?

Shen Yun Performing Arts wurde 2006 von Falun Dafa-Praktizierenden mit Sitz in New York gegründet. Das Ensemble sieht seine Mission darin, mit Hilfe der darstellenden Kunst die Essenz der chinesischen Kultur, die traditionell als göttlich inspirierte Kultur betrachtet wird, neu zu beleben. Da die KPCh offiziell ein atheistisches Regime ist, hat sie Angst vor der Freiheit der Meinungsäußerung, die das künstlerische Ensemble im Westen genießt.

1999 initiierte die kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine Verfolgungskampagne gegen Falun Dafa, eine Meditationspraktik, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert (Was ist Falun Dafa?). Während Falun Dafa-Praktizierende in China ständig grauenvolle Misshandlungen befürchten müssen, hat die Partei ihre Verfolgung über die Grenzen Chinas ausgeweitet. Hierzu gehört auch, dass Shen Yun beschimpft und bedroht wird, was in diesem Artikel näher beleuchtet wird.

Warum sollte die KPCh Falun Dafa-Praktizierende außerhalb Chinas bedrohen? Das Hauptziel dieser Bedrohung besteht darin, die Praktizierenden daran zu hindern, der ganzen Welt die tragische Realität der Verfolgung offenzulegen – doch das ist nicht der einzige Grund. Die Partei versucht außerdem die westliche Gesellschaft zu infiltrieren, um die Meinung der internationalen Gesellschaft über Falun Dafa zu manipulieren. Dazu nutzt die KPCh hauptsächlich folgende Kanäle:

  • „Wir hoffen, dass sich jeder hier an die Anweisungen der Botschaft hält“, sagte Mei Ping, der chinesische Botschafter in Kanada, zu Vertretern von Studentenvereinigungen.
    Chinesische Studentenvereinigungen:In allen Hochschulbereichen weltweit stehen die chinesischen Studentenvereinigungen unter der direkten Beaufsichtigung der chinesischen Botschaften und Konsulate und erhalten finanzielle Unterstützung von ihnen. Die Vertreter der Studentenvereinigungen agieren als Sprecher für die Botschaften und führen regelmäßig auf Geheiß der KPCh Aufträge wie Desinformationskampagnen aus.
  • Der chinesische Generalkonsul in New York bei einer örtlichen Arbeitstagung.
    Chinesische Wirtschafts- und Handelsverbände:Angelockt von der Aussicht auf wirtschaftliche Vorteile begaben sich einige ausländische chinesische Handelsverbände unter die Kontrolle der chinesischen Botschaften und agieren auf Anweisung des kommunistischen Regimes. Ein typisches Beispiel ist die Serie der Hassattacken in der Umgebung des New Yorker Stadtteils Flushing im Jahr 2008. Einmal war sogar der chinesische Generalkonsul persönlich vor Ort. Er schürte Hass und wies die Leute persönlich an, andere zu schikanieren. Am Ende gab es körperliche Angriffe auf dort ansässige Bürger, die Falun Dafa praktizieren.
  • Vom Buhmann zum Propagandainstrument: Während der Kulturrevolution wurde Konfuzius von der KPCh als „Bastard Nummer 1“ abgestempelt.
    Konfuzius Institute:Die Konfuzius Institute sind die wichtigsten Propagandainitiativen der KPCh im Ausland. Das Regime betreibt mehr als 300 Institute in 93 Ländern und möchte bis zum Jahr 2020 die Anzahl auf 1000 Institute erhöhen. Offiziell der kommunistischen Partei unterstellt, geben die Konfuzius Institute vor, Orte der Bildung und des kulturellen Austausches zu sein. Tatsächlich sind sie jedoch ein Schlüssel-Bestandteil der Image-Verschönerung des Regimes für die Öffentlichkeit. In diesen Einrichtungen im Westen legt die KPCh fest, was gelehrt wird und was nicht. Diese Schulen erwiesen sich als Plattformen für die massive ideologische Beeinflussung der Studenten in Hinsicht auf die Parteiversion zu Geschichte, Kultur und Ereignissen der Gegenwart, während Menschenrechtsverletzungen, Massaker und ethnische Säuberungen tunlichst verschwiegen werden.

I. Systematische Versuche der KPCh Shen Yun zu sabotieren

Von Anfang an musste sich das Shen Yun-Ensemble mit Störungen der KPCh auseinandersetzen, wobei die Partei ihre Sabotagestrategien alljährlich änderte.

Das erste Jahr

Schon bald nach der Geburtsstunde von Shen Yun schickte die KPCh ungefähr 60 Künstlerensembles aus, die mit Shen Yun in seinem ersten Jahr weltweit konkurrieren sollten. Dadurch sollte Shen Yun die Möglichkeit genommen werden, finanziell zu überleben. Als das Publikum von Shen Yun in direkten Kontakt mit authentischer chinesischer Kultur kam, nahmen die Popularität und das Ansehen des Ensembles rasch zu.

Das zweite Jahr

Bei der zweiten Shen Yun-Tournee verlangte die KPCh von den Theaterensembles in China, sich an einer Konkurrenzkampagne zu beteiligen und so durfte jeder, der auftreten konnte, ins Ausland reisen. Hauptziel war, Shen Yun zu untergraben. Oft wurden die konkurrierenden Shows zur gleichen Zeit gleich auf der anderen Straßenseite vom Theater angeboten, in dem Shen Yun auftrat. Doch auch dieser Versuch scheiterte und war eine Vergeudung der nationalen Ressourcen.

Das dritte Jahr

Während der dritten Welttournee von Shen Yun schickte die KPCh nicht nur viele Ensembles los, sondern instruierte auch die Botschaften und Konsulate weltweit, Druck auf Theater auszuüben. Die Botschaftsvertreter traten telefonisch, schriftlich und persönlich in Kontakt mit Theatern in den Vereinigten Staaten, Asien und Europa und forderten sie dringend auf, keine Verträge mit Shen Yun zu unterschreiben oder existierende Vereinbarungen zu stornieren. Sie gingen sogar so weit, dass sie Theatermanagern drohten, dass die politischen und ökonomischen Beziehungen des Landes zu China leiden würden, wenn sie sich nicht an diese Forderungen halten würden. In freien Ländern wurde dies fast als Witz betrachtet. Fast nirgendwo wurden Verträge storniert und diese Strategie scheiterte.

Das vierte Jahr

Im vierten Tourneejahr von Shen Yun probierte es die KPCh mit einer neuen Taktik. Sie teilte Leute ein, die sich als Falun Dafa-Praktizierende auszugeben hatten. Diese Menschen schickten den Theatern Briefe mit unsinnigem und phantasierendem Inhalt, um bei diesen Einrichtungen einen negativen Eindruck von Shen Yun und Falun Dafa zu hinterlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten diese Theater jedoch bereits mehrere Jahre mit Shen Yun zusammengearbeitet und wussten genau, worum es sich bei Shen Yun und Falun Dafa handelt. Was war also das Ergebnis? Die Theater gewannen stattdessen einen schlechten Eindruck von der KPCh. Die Vorstellungen von Shen Yun wurden wie gewöhnlich durchgeführt.

Das fünfte Jahr

Zur fünften Tournee von Shen Yun ließ sich die KPCh noch weiter herab, da die früheren Taktiken fehlgeschlagen waren. An den Tourneefahrzeugen von Shen Yun wurde herumhantiert. Einmal wurde der Vorderreifen eines Busses so eingeschnitten, dass die Luft nicht sofort ausströmte. Unter hohem Druck auf der Autobahn wäre der Reifen jedoch geplatzt. Glücklicherweise wurde dies bei einer Überprüfung festgestellt. Außer gelegentlichen Unannehmlichkeiten ergaben sich aus diesen Manövern der KPCh jedoch keine schwerwiegenden Probleme.

Obwohl die KPCh diese vielfältigen Taktiken anwandte, konnte sie die Aufführungen nicht stoppen. Shen Yun bereist nun die Welt und tritt jedes Jahr in über 100 Städten auf. Die meisten Shows sind ausverkauft. Uns wurde berichtet, dass Shen Yun Aufsehen erregt habe und ein Besuch von Shen Yun der neueste Trend sei. Vielleicht wollen noch viel mehr Menschen die Aufführung von Shen Yun sehen, wenn sie diesen Beitrag gelesen haben. Vielleicht wollen sie herausfinden, warum eine der angeblich mächtigsten Regierungen der Welt Angst vor einem Ensemble für darstellende Künste hat.

II. Manipulation von chinesischen Studenten, die dann ihrerseits nicht-chinesische Künstler täuschen

Die Nachfrage nach Vorstellungen von Shen Yun ist gestiegen und so ist das Shen Yun-Ensemble auf ganz natürliche Weise gewachsen. Es werden ständig neue Künstler aufgenommen, im Besonderen talentierte Absolventen von Kunstakademien.

Um zu verhindern, dass Shen Yun weiter wächst, haben die chinesischen Botschaften und Konsulate spezielle Treffen mit den Studentenvereinigungen in den USA und anderen Ländern anberaumt. Dabei erhalten die chinesischen Studenten im Ausland vorbereitete Dokumente mit Falschinformationen über Falun Dafa und Shen Yun. Gegenüber den jungen chinesischen Studenten gehen die Vertreter des kommunistischen Regimes so vor, dass sie behaupten: „Wir sind Repräsentanten unseres Vaterlands und somit kümmern wir uns um euch und teilen euch diese Dinge nur zu eurem Besten mit. Auch ihr könnt eurem Land gegen diejenigen beistehen, die uns blamieren wollen.“

Auf diese Weise impfen sie den chinesischen Studenten nicht nur Lügen und Hass ein, sondern nutzen auch noch ihren Patriotismus aus, um Lügen in den westlichen Ländern zu verbreiten. Sie versuchen talentierte nicht-chinesische Künstler hinters Licht zu führen, sodass diese Missverständnisse und negative Einstellungen über Shen Yun entwickeln. Hin und wieder wird dadurch verhindert, dass talentierten Studenten Stellen bei Shen Yun annehmen und somit eine große Gelegenheit verpassen.

III. Diejenigen, die in die Irre geführt werden, sind die wahren Opfer

Mehr als 200.000 Chinesen studieren im Ausland.
In China wurde den Studenten über die staatlichen Medien, die staatliche Bildung und über persönliche Treffen mit Beamten vor der Abreise ins Ausland der Hass der Partei gegen Falun Dafa eingeimpft. Wenn sie dann im Ausland sind, verbreiten viele von diesen Studenten entweder wissentlich oder ganz unbewusst Lügen. Oft ist ihnen nicht einmal bewusst, wie sehr sie manipuliert wurden, um das zu glauben, wovon sie überzeugt sind.

Wenn dann andere Studenten immer wieder die gleichen Verleumdungen von ihren chinesischen Studienkollegen zu hören bekommen, werden viele leicht getäuscht. Wenn sie zudem finanziell nicht in der Lage sind, eine Shen Yun-Aufführung zu besuchen, ist es für sie noch schwieriger, herauszufinden, worum es sich bei Shen Yun tatsächlich handelt. So glauben sie oft blind den Lügen.

Doch das Wachstum Shen Yuns kann für die talentierten Studenten so viele Möglichkeiten erschaffen, ihr Talent auf der Weltbühne zu präsentieren. Gleichzeitig kann ihnen zu finanzieller Sicherheit verholfen werden. Besonders bei der derzeitigen Konjunkturschwäche, wo viele Theaterensembles bankrottgehen, kann es eine großartige Chance sein, für Shen Yun zu arbeiten. Doch leider werden diese nichtchinesischen Studenten von der kommunistischen Partei getäuscht und wissen es nicht einmal.

IV. Was ist Falun Dafa?

Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht

In der Geschichte war es sowohl in China als auch im Westen seit Langem so, dass die Künstler Spiritualität in ihre Arbeit einfließen ließen. Heute folgen die Künstler von Shen Yun dieser Tradition und beziehen ihre Inspiration aus der spirituellen Disziplin Falun Dafa.

Falun Dafa, auch als Falun Gong bekannt, ist ein System zur Selbstübung, das eine alte chinesische Lehre und meditative Übungen miteinander kombiniert. Das Hauptwerk des Gründers von Falun Dafa, Li Hongzhi, ist das Buch Zhuan Falun. Es lehrt die Praktizierenden ihr Leben nach drei Grundprinzipien auszurichten: Wahrhaftigkeit (Zhen 真), Barmherzigkeit (Shan 善), Nachsicht (Ren 忍).

Falun Dafa zu praktizieren ist mehr als nur Meditation, es ist eine Geisteshaltung, die auf Selbstverbesserung ausgerichtet ist und darauf, andere an die erste Stelle zu setzen. Diese Charakteristika sind im täglichen Leben vieler Künstler von Shen Yun verwurzelt und fließen ganz natürlich in ihr künstlerisches Ausdrucksschaffen ein.
Lesen Sie mehr über diese Praktik und warum sie ein wichtiger Teil des Shen Yun-Erlebnisses ist.

Eine uralte Praktik - neu entdeckt

Falun Dafa ist ein Vermächtnis, das tausende von Jahren zurückreicht.  Damals existierte es als eine Lehre, die über Generationen hinweg im Geheimen von einem Meister an einen (einzigen) Schüler weitergegeben wurde. 1992 wurde sie an die Öffentlichkeit gebracht, als ihr Gründer Li Hongzhi in seiner Heimatstadt Changchun im Nordosten Chinas eine Seminarreihe zu dieser Praktik gab.

In den darauffolgenden zwei Jahren bereiste er ganz China (später auch Frankreich und Schweden) und hielt über 50 Mal ähnliche Neun-Tage-Seminare. In den nächsten Jahren stieg das Interesse an der Praktik sprunghaft an, angetrieben durch Mund-zu-Mund-Propaganda über die moralischen und gesundheitlichen Vorteile durch Falun Dafa. Die staatliche Sportbehörde Chinas schätzte, dass mehr als 70 Millionen Menschen Falun Dafa praktizierten.

 

Verfolgung

Am 20. Juli 1999 wurden Tausende festgenommen und die offizielle Verfolgung begann.   Massive Verhaftungen mit Beschlagnahmungen von Falun Gong-Materialien folgten. Gleichzeitig setzte eine landesweite Propagandakampagne ein.

Wie konnte es zu dieser Verfolgung kommen? Der damalige Vorsitzende der kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, fühlte sich allein schon von der Anzahl der Praktizierenden bedroht. Falun Dafa-Praktizierende betrachteten ihre spirituelle Praktik nicht als Widerspruch zur Partei, doch Jiang sah sie als Bedrohung. MEHR >

Links: Praktizierende auf dem Platz des Himmlischen Friedens werden von Polizisten in Zivil zusammengeschlagen und in ein Polizeifahrzeug gezerrt.

Der Mut der
Überzeugung

Das Ziel der Partei, Falun Dafa gewaltsam auszulöschen, hat sich als aussichtslos erwiesen.  
Die Praktizierenden in China haben auf die Verfolgung friedvoll reagiert. Sie halten auf dem Platz des Himmlischen Friedens Transparente hoch, schmuggeln Briefe aus den Arbeitslagern und schieben nachts Flugblätter unter den Haustüren durch. Unter großem persönlichem Risiko ziehen sie los, um die Lügen bloßzustellen und die Menschen die Wahrheit über die Verfolgung wissen zu lassen, der sie unschuldig ausgesetzt sind.

Links: Ein Falun Gong-Praktizierender hebt auf dem Platz des Himmlischen Friedens ein gelbes Transparent hoch. Die chinesischen Schriftzeichen stehen für „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“.

Davon inspiriert, bringt das Künstlerensemble Shen Yun diese Geschichten auf die Bühnen der Welt und schildert sie in Liedern und Tanzdramen. Es zeigte sich, dass dieser Mut und die Botschaft der Hoffnung die Künstler und Zuschauer gleichermaßen berührt haben. (Mehr erfahren: „Ohne Reue“, ein Shen Yun-Tanz aus dem Jahr 2011)